Ja oder nein

Wenn der Wunsch nach einem Hund da ist, sollten sich alle Familienmitglieder darüber einig sein, denn ein Hund kann das Leben bereichern oder es im schlimmsten Falle belasten.

Und da ich es besser nicht formulieren könnte, zitiere ich aus dem Buch Hundebegegnungen von Hartmut W. Köhler (2011, S. 242)

 

"Natürlich bringt die Hundehaltung eine Menge zusätzlicher Arbeit und auch Sorgen mit sich: Mann muss mit den Tieren das Sozialverhalten gegenüber Artgenossen und Menschen erarbeiten, sie müssen artgerecht ausgelastet und beschäftigt werden, es droht eventuell Ärger mit den Nachbarn, und die Besuche von oder bei Freunden reduzieren sich. Man muss seine Urlaubsplanung nach dem Hund richten, einen Ort finden, wo man ihn auch einmal kurzfristig unterbringen kann. Ein Hund muss auch mal zum Tierarzt und verursacht nicht unerhebliche finanzielle Kosten, und im Haus macht er auch Dreck.

Jeder, der vorhat, einen Hund in sein Umfeld zu integrieren, sollte sich vorher gut überlegen, ob ein Hund in dieses Umfeld hineinpasst und ob er selbst bereit ist, auch einmal Verzicht zugunsten des Hundes zu üben."

 

Natürlich sollte man sich auch im Vorfeld über die Kosten im Klaren sein, die eine Hundehaltung mit sich bringt. Im Normalfall kann man von einer Lebensdauer zwischen 13 und 15 Jahren ausgehen, bezogen auf den deutschen Pinscher. Zu den regelmäßigen Kosten zählen: Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, evtl. eine OP- oder Krankenversicherung, Futter, Knabbereien, Kosten für die Hundeschule oder Spielstunde usw.

Man benötigt verschiedenes Zubehör wie Schlafplätze, Spielzeug, Leinen, Halsbänder oder Geschirre, Boxen, Transportboxen für das Auto, Fressnäpfe, evtl. Wintermäntel usw.

Wenn Tiere älter werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass sie den Tierarzt einmal öfter brauchen. Aber auch in jungen Jahren kann ein Hund krank werden, darum sollte man auch immer mit Kosten für den Tierarzt, für Medikamente usw. rechnen.

Questies

 

 

 

 

 aktualisiert am: 12.10.2018